Archiv für die Kategorie ‘Hardware’

Finger weg vom iPad

Mittwoch, 21. April 2010

Vom Mega-Hype auf Apple’s iPad lassen sich auch Räuber und Diebe anstecken. Ein besonders Aufsehen erregender Fall von iPad-Diebstahl wurde heute aus Denver bekannt. Ein 59 Jahre alter iPad-Käufer wurde beim Verlassen des Einkaufszentrums, in dem er ein iPad erstanden hat, überfallen.

Laut dem regionalen Fernsehsender KVDR entriss der Räuber dem 59jährigen die um die Hand gewickelte Einkaufstasche mit dem iPad. Dabei zog der Mann so kräftig, dass seinem Opfer am kleinen Finger der linken Hand das Fleisch bis auf den Knochen weggerissen wurde. Der Finger war so schwer verletzt, dass er amputiert werden musste.

Ironie des Schicksals: Der Beraubte wusste laut KVDR gar nicht was ein iPad überhaupt ist. Er sollte es im Auftrag seines Chefs als Geschenk für einen verdienten Mitarbeiter kaufen.

Was lernt uns das? Finger vom iPad.

Schöner werben

Freitag, 09. April 2010

In einer Welt voll aufdringlicher Werbung, die einen von Webseiten anspringt  oder beim Fernsehen lästig fällt, gibt es Lichtblicke. Heute sind mir gleich zwei gut gemachte und unterhaltsame Kampagnen begegnet. Schon fast ein Klassiker: Die Spots von Apple in denen Mac und PC so witzig verglichen werden, dass ich auch als PC-User drüber lachen kann. Auf Mashable werden die zehn besten Apple-Spots präsentiert. Mein persönlicher Liebling ist die Episode mit Gisele Bundchen:

Ebenfalls ein echter Hingucker sind die viralen Spots mit denen Motorola sein aktuelles Handy Droid, in Deutschland verkauft als “Milestone”, bewirbt. Im entsprechenden Youtube-Channel ist zu sehen wie sich mit dem Droid Ampeln auf grün stellen oder die BH-Größe ermitteln lässt. Unbedingt anschauen!

Apple heizt weiter…

Freitag, 02. April 2010

…den Hype ums iPad an. Am Tag vor dem offiziellen Verkaufsstart in den USA platzierte Apple sein neuestes Produkt in populären Fernsehsendungen. Zum Beispiel in der David Letterman Show oder der Sitcom “Modern Family”.

Der iPad Hype

Mittwoch, 31. März 2010

Heute war ich in einem Zeitschriftenkiosk eines deutschen Großstadtbahnhofs. Dabei fiel mir auf, wieviele Zeitschriftentitel sich bereits ganz oder in weiten Teilen mit Apple’s iPad beschäftigen. Auch in unzähligen Onlineveröffentlichungen wird seit der iPad-Vorstellung Ende Januar rauf und runter über den neuen Stern am Lifestyle-Himmel berichtet.

Dabei bisher noch kein Mensch ein iPad kaufen können. Zu Ostern soll es in den USA die ersten geben, Ende April können wir in Deutschland mit den ersten Tablets rechnen. So breit wie in Zeitschriften und online über das iPad und seine Apps berichtet wird, müssen eigentlich schon tausende von Testgeräten im Umlauf sein. Alle Fotos die ich bisher gesehen habe wurden bei der offiziellen Präsentation aufgenommen, oder stammen von Apple. Selbst Spiegel online muss bei seiner jüngsten Veröffentlichung auf Pressematerial von Apple zurückgreifen.

Ich glaube ich lehne mich nicht zu weit aus dem Fenster wenn ich behaupte, dass die allermeisten die bisher über das iPad geschrieben haben, noch nie eins in den Fingern hatten. Der Eindruck der in vielen Artikeln erweckt wird ist aber ein ganz anderer. Ein Distanz zeigender Konjunktiv ist die Ausnahme, das iPad soll kein tolles Gerät sein, es ist eins.

Um es klar zu sagen. Ich bin auch neugierig auf das iPad. Aber das was da momentan an Hype vom Hörensagen entfacht wird, irritiert mich.

Viel passiert heute

Freitag, 20. November 2009

Zu meinem täglichen Medienkonsum gehört der Blick auf die rss-Feeds einiger wichtiger Web-Informationsdienste. Nicht immer hatte ich dabei das Gefühl, dass sich das durchblättern der Feed-Einträge von techcrunch, mashable oder internetworld gelohnt hat. Heute war das anders. Am 19. November 2009 wurde einiges bekannt, was den digitalen Alltag verändern dürfte.

Das wichtigste zuerst: Google hat eine erste Version seines mit Spannung erwarteten Betriebssystems Chrome OS vorgestellt. Alles was ich dazu heute auf englisch oder deutsch gelesen habe deutet auf einen echten Kracher hin. Intuitiv, schnell und einfach soll es sein, ein Chrome OS-Rechner soll sieben Sekunden nach dem einschalten bereits online sein. Chrome OS ist Open Source und soll ab dem kommenden Jahr vor allem auf Netbooks laufen.

AOL, eine der wichtigsten Firmen der Internet-Gründungsjahre steckt in Schwierigkeiten. Heute wurde bekannt, dass AOL ein Drittel seiner verbliebenen rund 7.000 Mitarbeiter loswerden will. Außderdem sucht die Firma einen Käufer für ICQ, die Mutter aller Instant Messenger.

Die Deutsche Telekom, auch das wurde heute bekannt, wird für 275 Millionen Euro Strato, einen der größten deutschen Hoster vom Konkurrenten Freenet kaufen. Auf den Strato-Servern in zwei Rechenzentren sind einige Millionen de-Domains zuhause. mal sehen was die Telekom auf diesem feld vorhat.

Und zum guten Schluss gab es auch noch etwas Neues für die vielen Freunde von Twitter. Der Microbloggingdienst fragt seine Nutzer nicht mehr wie es ihnen geht, sondern was passiert ist. Auf die Antworten, da bin ich mir ziemlich sicher, wird die veränderte Fragestellung keine Auswirkungen haben.