Heute war ich in einem Zeitschriftenkiosk eines deutschen Großstadtbahnhofs. Dabei fiel mir auf, wieviele Zeitschriftentitel sich bereits ganz oder in weiten Teilen mit Apple’s iPad beschäftigen. Auch in unzähligen Onlineveröffentlichungen wird seit der iPad-Vorstellung Ende Januar rauf und runter über den neuen Stern am Lifestyle-Himmel berichtet.
Dabei bisher noch kein Mensch ein iPad kaufen können. Zu Ostern soll es in den USA die ersten geben, Ende April können wir in Deutschland mit den ersten Tablets rechnen. So breit wie in Zeitschriften und online über das iPad und seine Apps berichtet wird, müssen eigentlich schon tausende von Testgeräten im Umlauf sein. Alle Fotos die ich bisher gesehen habe wurden bei der offiziellen Präsentation aufgenommen, oder stammen von Apple. Selbst Spiegel online muss bei seiner jüngsten Veröffentlichung auf Pressematerial von Apple zurückgreifen.
Ich glaube ich lehne mich nicht zu weit aus dem Fenster wenn ich behaupte, dass die allermeisten die bisher über das iPad geschrieben haben, noch nie eins in den Fingern hatten. Der Eindruck der in vielen Artikeln erweckt wird ist aber ein ganz anderer. Ein Distanz zeigender Konjunktiv ist die Ausnahme, das iPad soll kein tolles Gerät sein, es ist eins.
Um es klar zu sagen. Ich bin auch neugierig auf das iPad. Aber das was da momentan an Hype vom Hörensagen entfacht wird, irritiert mich.