Viel passiert heute

Zu meinem täglichen Medienkonsum gehört der Blick auf die rss-Feeds einiger wichtiger Web-Informationsdienste. Nicht immer hatte ich dabei das Gefühl, dass sich das durchblättern der Feed-Einträge von techcrunch, mashable oder internetworld gelohnt hat. Heute war das anders. Am 19. November 2009 wurde einiges bekannt, was den digitalen Alltag verändern dürfte.

Das wichtigste zuerst: Google hat eine erste Version seines mit Spannung erwarteten Betriebssystems Chrome OS vorgestellt. Alles was ich dazu heute auf englisch oder deutsch gelesen habe deutet auf einen echten Kracher hin. Intuitiv, schnell und einfach soll es sein, ein Chrome OS-Rechner soll sieben Sekunden nach dem einschalten bereits online sein. Chrome OS ist Open Source und soll ab dem kommenden Jahr vor allem auf Netbooks laufen.

AOL, eine der wichtigsten Firmen der Internet-Gründungsjahre steckt in Schwierigkeiten. Heute wurde bekannt, dass AOL ein Drittel seiner verbliebenen rund 7.000 Mitarbeiter loswerden will. Außderdem sucht die Firma einen Käufer für ICQ, die Mutter aller Instant Messenger.

Die Deutsche Telekom, auch das wurde heute bekannt, wird für 275 Millionen Euro Strato, einen der größten deutschen Hoster vom Konkurrenten Freenet kaufen. Auf den Strato-Servern in zwei Rechenzentren sind einige Millionen de-Domains zuhause. mal sehen was die Telekom auf diesem feld vorhat.

Und zum guten Schluss gab es auch noch etwas Neues für die vielen Freunde von Twitter. Der Microbloggingdienst fragt seine Nutzer nicht mehr wie es ihnen geht, sondern was passiert ist. Auf die Antworten, da bin ich mir ziemlich sicher, wird die veränderte Fragestellung keine Auswirkungen haben.

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