Anlässlich eines Spiels der Fußball-WM hatte ich vor einigen Tagen zum ersten Mal Gelegenheit in eine Vuvuzela zu blasen. Zwar beherrsche ich kein Blasinstrument, aber ich war mir nach meinem ersten klaren Vuvuzela-Ton doch sicher, dass ein echter Könner aus so einem Stück Plastik mehr würde herausholen können, als den sattsam bekannten und häufig beklagten Lärm. Heute habe ich die Bestätigung für meine Vermutung bekommen. Bei Zeit online:
Vuvuzela mal anders
28. Juni 2010Kleiner Nachtrag…
27. Mai 2010…zu meinem Blogeintrag zur TechCrunch Disrupt von gestern. Das israelische Unternehmen Soluto hat den Startup-Wettbewerb gewonnen. Mein Favorit war also auch der der Jury.
Blick in die Zukunft
26. Mai 2010Seit Pfingstmontag verbringe ich weite Teile meiner Freizeit damit in die Zukunft zu schauen. Fasziniert sehe ich mir den Livestream oder Videos von einer Veranstaltung in New York an. Das Technik-News-Portal TechCrunch veranstaltet dort sein drei Tage dauerndes Event TechCrunch Disrupt, eine faszinierende Mischung aus kompetent besetzten Diskussionsrunden, kurzweiligen Interviews und Startup-Wettbewerb.
Auch wenn ich nur einen Teil des 30-Stunden-Programms gesehen habe, bin ich doch schwer beeindruckt. Zum Beispiel von den immer neuen Ideen mit denen Startups die Entwicklung des Webs weiter vorantreiben. 1700 junge Firmen haben sich um die Teilnahme an dieser Veranstaltung beworben. 20 durften sich vorstellen, in beeindruckend auf den Punkt kommenden 5-Minuten-Präsentationen. Mein persönlicher Startup-Favorit: Soluto. Diese israelische Firma hat eine Anwendung entwickelt, die es jedem Windows-Benutzer erlauben soll sein System schlank und funktionsfähig zu halten.
Freunden des gepflegten Wortwechsels empfehle ich, sich das als Kamingespräch angekündigte Interview von TechCrunch-Redakteur Mike Arrington mit der Yahoo-Chefin Carol Bartz anzusehen. Ein solch beinhart geführtes und kurzweiliges Interview mit der Vorstandsvorsitzenden eines großen Unternehmens wäre in Deutschland wohl undenkbar. Vermutlich muss man deshalb in die USA schauen, wenn man einen Blick in die Zukunft erhaschen will…
Google TV - Das nächste große Ding
21. Mai 2010Google hat heute auf seiner Entwicklerkonferenz “Google I/O mal wieder für Aufsehen gesorgt. Der Suchmaschinenbetreiber, der längst mehr ist als das, hat Google TV angekündigt. Damit sollen Fernsehgerät und Internet eine neue Verbindung eingehen. Google TV sucht dabei für den Zuschauer was er sehen möchte, und will dafür etwas vom TV-Werbekuchen abhaben. Schon ab Herbst soll der neue Dienst in den USA zur Verfügung stehen, 2011 will Google andere Länder mit der TV-Suchmaschine beglücken.
Vorsicht Kundenkontakt
20. Mai 2010In einem schwachen Moment des Mitleids mit den Opfern der Kostenloskultur im Internet habe ich meinen Freemail-Account beim deutschen Marktführer GMX aufgebohrt, und einen Topmail-Account daraus gemacht. Darüber ärgere ich mich gerade mehrmals täglich. Denn nach jedem checken meiner Mails werde ich gerade mit einem Werbespot verabschiedet. Derzeit stammt der meist von IKEA, beschäftigt sich mit der Liebe der Deutschen zum Abschied nehmen, und ist wahnsinnig laut.
Eigentlich war ich der Ansicht ich hätte mir mit meinen 4,99 Euro monatlich neben mehr Speicherplatz und Adressen auch Werbefreiheit erkauft. Offensichtlich bezieht sich diese Werbefreiheit aber nicht auf die Postroll-Videoclips nach dem Logout.
Und was mich am meisten ärgert: GMX bietet auch zahlenden Kunden keine angemessene Möglichkeit der Beschwerde an. Unter Kundenservice finde ich nur kostenpflichtige Telefonnummern aber keine einzige Mailadresse. Das halte ich bei einem Anbieter von E-Mail-Dienstleistungen schon für bemerkenswert. Wie war das in dem IKEA-Spot mit der Liebe zum Abschied nehmen…